In der Vorschau landet eine komplette Zeile in einer Spalte. Oder ein Name mit Umlaut erscheint beschädigt. Untersuche Dateiformat und Importkonfiguration, bevor du Daten im Zielsystem korrigierst.
RFC 4180 beschreibt ein verbreitetes kommagetrenntes CSV-Format. Anwendungen können aber andere Trennzeichen und zusätzliche Erwartungen verwenden. Eine aus einer deutschen Tabellenansicht exportierte Datei passt deshalb nicht automatisch zu jedem Importer.
Mit einer kleinen Testdatei beginnen
Dieses künstliche Beispiel verwendet Kommas als Trennzeichen und einen Text mit internem Komma:
id,name,price_cents
sample-1,"Becher, groß",1290
sample-2,Türschild,2400
Anführungszeichen halten das interne Komma im selben Feld. Ein pauschales Ersetzen aller Kommas durch Semikolons würde dieses Feld verändern. Dokumentiere Trennzeichen, Zeichenkodierung und gegebenenfalls die Behandlung einer Byte-Order-Mark ausdrücklich.
Prüfe im Importdialog Spaltenzahl und Zuordnung. Kontrolliere danach die gelesenen Werte, nicht nur die Meldung „Datei verarbeitet“. Geldwerte als Integer-Cent sind hier eine bewusste Beispieldarstellung; dein Zielsystem kann ein anderes Format verlangen.
Teste zusätzlich eine leere optionale Zelle und einen Text mit Anführungszeichen. Führe die Probe gegen eine isolierte Datenbasis aus und bewahre den Originalexport auf. Erst wenn die Beispieldatei korrekt zugeordnet und gespeichert wird, bereitest du den größeren Bestand mit derselben expliziten Konfiguration vor.
Fiktive CSV-Beispieldatei herunterladen · UTF-8, CSV.