Der Browser meldet zu viele Weiterleitungen. Häufig ist nicht die Zielseite defekt, sondern zwei Regeln widersprechen sich: Eine Komponente erzwingt www, eine andere entfernt es wieder. Bei vorgeschaltetem Proxy kann zusätzlich die intern erkannte Verbindung von der öffentlich verwendeten HTTPS-Verbindung abweichen.

Teste mit einer öffentlichen Adresse deiner eigenen Website und zeichne die Stationen vollständig auf. Ein fiktives Muster:

https://example.invalid/     → https://www.example.invalid/
https://www.example.invalid/ → https://example.invalid/

Die Schleife ist hier bereits an den beiden Zielwerten sichtbar. Browserdaten zu löschen korrigiert diese Serverregeln nicht.

Zuständigkeiten aufschreiben

Notiere, welche Komponente den Host normalisiert und welche HTTPS erzwingt. Suche in Anwendung, Webserver, CDN und Reverse-Proxy nach konkurrierenden Vorgaben. Lege eine gewünschte öffentliche Form fest und ändere gezielt die widersprechende Regel.

Bei Proxy-Headern ist Vertrauen wichtig: Eine Anwendung sollte Angaben zur ursprünglichen Verbindung nur aus der vorgesehenen, vertrauenswürdigen Proxy-Kette auswerten. Übernimm deshalb keine pauschale Konfiguration, die sämtliche eingehenden Header ungeprüft akzeptiert. Die konkrete Einstellung hängt vom betriebenen Server und Framework ab.

Prüfe nach der Änderung alle verwendeten Einstiege: HTTP und HTTPS, mit und ohne www. Jeder unterstützte Einstieg soll ohne Schleife zur gewählten öffentlichen Adresse führen. Teste zusätzlich eine Unterseite, damit die Korrektur nicht nur auf der Startseite funktioniert. Nutze dafür ein Fenster ohne Anmeldung und ohne zuvor gespeicherte Weiterleitungen.

Quellen