
Nutzertest · Usability Testing
Finden sich fünf Testpersonen in deinem Produkt zurecht? Wir beobachten sie bei bis zu drei Aufgaben und halten fest, wo sie Hilfe benötigen.

Du kennst jeden Button deines Produkts. Eine neue Person kennt ihn nicht. Wir beobachten, wie sie eine Aufgabe löst, oder sprechen mit ihr über ihren bisherigen Arbeitsweg. Die offene Produktfrage bestimmt, welche Untersuchung du brauchst.
Leistungen im Shop ansehen Ein Arbeitsbeispiel ansehenOb du einen Ablauf testen, Bedürfnisse verstehen oder Varianten vergleichen möchtest, bestimmt die Methode. Eine konkrete Entscheidungsfrage begrenzt Zielgruppe, Aufgaben und Umfang. Der Bericht verbindet Beobachtungen mit ihrer Bedeutung für das Produkt und macht offene Fragen erkennbar.
Eine Testperson bekommt eine Aufgabe und versucht, sie mit dem vorhandenen Produkt oder Prototyp zu lösen. Beobachtet werden Schritte, Rückfragen und Stellen, an denen sie nicht weiterkommt.
Interviews können klären, wie Menschen eine Aufgabe bisher erledigen und welche Bedingungen dabei zählen. Erzählte Wünsche werden von tatsächlich beobachtetem Verhalten unterschieden.
Ein fiktiver Prototyp zeigt eine einfache Terminbuchung. Das Team weiß noch nicht, ob Personen einen bestehenden Termin selbstständig ändern können.
Die Testaufgabe beginnt mit einer vorhandenen Buchung und einem neuen Wunschtermin. Beobachtet wird, wo die Person die Änderung sucht und ob sie die abschließende Bestätigung versteht.
Der Befund nennt konkrete Stellen und Rückmeldungen. Nach der Überarbeitung wird derselbe Aufgabentyp erneut geprüft, ohne den erfolgreichen Weg vorher zu erklären.

Im Nutzungstest zählt, was eine Person mit einer konkreten Aufgabe tut. Findet sie die passende Variante? Versteht sie die Rückmeldung nach dem Speichern? Kommt sie nach einem Fehler wieder weiter? Solche Aufgaben liefern andere Erkenntnisse als die Frage, ob eine Oberfläche gefällt. Wir leiten die Testaufgaben aus der Entscheidung ab, die dein Team treffen möchte, und wählen dafür einen passenden Stand des Produkts.
Für die Frage „Wird die Navigation verstanden?“ reicht unter Umständen ein klickbarer Entwurf. Für die Reaktion auf Ladezeit oder einen Serverfehler braucht es den entsprechenden Zustand in einer Anwendung. Das Testmaterial muss die Frage erlebbar machen. Wir halten Beobachtung und Erklärung auseinander: Ein übersehener Button ist ein Befund; seine Ursache muss erst eingeordnet werden.
Nutzerinterviews · UX ResearchEin Nutzertest passt, wenn bereits ein Ablauf vorliegt und du beobachten möchtest, ob die vorgesehene Aufgabe gelingt.

Finden sich fünf Testpersonen in deinem Produkt zurecht? Wir beobachten sie bei bis zu drei Aufgaben und halten fest, wo sie Hilfe benötigen.
Nutzerinterviews helfen bei Fragen zum Arbeitsalltag und bisherigen Vorgehen. Zielgruppe und Gesprächsfrage werden vor der Durchführung festgelegt.

Wir sprechen mit fünf Personen aus einer vereinbarten Zielgruppe über eine Forschungsfrage. Du erhältst eine thematische Auswertung mit Aussagen und offenen Punkten.

Ein Interview hilft zu verstehen, wie Menschen heute arbeiten, welche Ausnahmen sie erleben und welche Hilfsmittel sie einsetzen. Es eignet sich beispielsweise, um den bisherigen Ablauf einer Terminplanung kennenzulernen. Ob die neue Oberfläche bedienbar ist, lässt sich daraus allein nicht ableiten. Dafür braucht es eine Aufgabe am konkreten Entwurf oder Produkt. Die Methode folgt deshalb der offenen Frage.
Die Auswahl der Teilnehmenden beeinflusst, welche Aussagen sinnvoll sind. Menschen mit täglicher Erfahrung nutzen ein Werkzeug anders als Personen beim ersten Kontakt. Vor der Untersuchung werden die relevanten Merkmale und die Gewinnung von Teilnehmenden abgestimmt. Ergebnisse aus wenigen Gesprächen beschreiben beobachtete Fälle; sie sind keine automatisch repräsentative Aussage über einen gesamten Markt.
Zum RatgeberWas würdest du nach der Untersuchung anders entscheiden? Eine konkrete Frage grenzt Methode, Umfang und benötigte Teilnehmende ein.
Bei einem Test muss der Prototyp die Aufgabe zulassen. Für Interviews sammeln wir die Situationen und bisherigen Arbeitsweisen, über die wir sprechen wollen.
Wir formulieren Aufgaben und Gesprächsfragen. Auswahl und Ansprache der Teilnehmenden stimmen wir im vereinbarten Umfang ab.
Wir dokumentieren, wo Aufgaben gelingen und wo Schwierigkeiten entstehen. Aussagen werden zusammen mit ihrem Kontext festgehalten.
Dein Team sieht, welche Änderungen sich aus den Beobachtungen ableiten lassen. Fragen, die die Untersuchung nicht beantworten konnte, bleiben ausdrücklich offen.
Beschreibe, was das Team nach der Untersuchung anders entscheiden könnte. Zwei Varianten, ein unklarer Ablauf oder eine neue Funktion geben der Arbeit eine Richtung. Eine allgemeine Zufriedenheitsfrage ist oft zu breit.
Ein erreichbarer Prototyp, eine vorhandene Website oder ein beschriebener Ablauf helfen bei der Planung. Nenne bekannte Lücken, damit Testaufgaben nicht versehentlich an einer Stelle enden, die noch gar nicht vorgesehen ist.
Überlege, wer die Aufgabe tatsächlich erledigt und ob solche Personen erreichbar sind. Rekrutierung, Teilnahmebedingungen und der Umgang mit Aufzeichnungen werden vorab geklärt. Kundennamen sind für die erste Anfrage nicht nötig.
Für einen Nutzungstest kann ein ausreichend bedienbarer Prototyp genügen. Interviews können früher ansetzen. Entscheidend ist, welche Frage beantwortet werden soll und was sich mit dem vorhandenen Material untersuchen lässt.
Die Teilnehmenden müssen zur vereinbarten Nutzergruppe und Aufgabe passen. Rekrutierung, Anzahl, Aufwandsentschädigung und verfügbare Kontakte werden im jeweiligen Leistungsumfang geklärt.
Er zeigt zunächst, wie die teilnehmenden Personen Aufgaben bearbeiten und wo Schwierigkeiten auftreten. Eine Aussage zur Bestell- oder Anfragerate braucht eine passende quantitative Untersuchung.
Zeigst du einen Entwurf und möchtest wissen, ob jemand damit zurechtkommt, passt ein Nutzungstest. Möchtest du erfahren, wie eine Aufgabe heute erledigt wird und welche Ausnahmen auftreten, passen Interviews. Dafür brauchst du noch keine fertige Oberfläche.
Eine Untersuchung lohnt sich besonders, wenn ihre Antwort eine anstehende Entscheidung verändert. Ist die Aufgabe bereits klar – etwa eine abgeschnittene Fehlermeldung lesbar zu machen –, kann dein Team direkt korrigieren und den betreffenden Fall prüfen. Nicht jede Änderung braucht eine eigene Studie.
