Eine Autorenseite soll erklären, wer hinter einem Text steht. Sie ist kein Anlass, fehlende Lebensläufe oder Qualifikationen aufzufüllen. Veröffentliche nur Angaben, die tatsächlich vorliegen und für diesen Zweck freigegeben sind.
Welche Rolle ist belegt?
Fiktives Beispiel: Eine Person ist Ansprechpartner für technische Fragen, hat den Artikel aber weder geschrieben noch fachlich geprüft. Sie als Autor auszuzeichnen wäre eine andere Behauptung als einen Kontakt anzubieten.
Trenne deshalb Autorschaft, fachliche Prüfung und Kontakt. Für jede sichtbare Zuordnung muss nachvollziehbar sein, welche Rolle gemeint ist. Ein vorhandenes Teamprofil beweist noch keine Mitarbeit am einzelnen Artikel.
Wenn eine Redaktion gemeinsam verantwortlich ist, beschreibe diese Verantwortung so konkret wie belegbar. Erfinde dafür keine Person und kein angebliches Expertenzitat.
Nenne den freigegebenen Namen oder die tatsächlich verwendete redaktionelle Identität, ihren Bezug zu den veröffentlichten Inhalten und passende Beiträge. Ein Foto, berufliche Stationen oder externe Profile kommen nur hinzu, wenn sie echt, freigegeben und relevant sind.
Strukturierte Daten müssen zur sichtbaren Seite passen. Googles ProfilePage-Dokumentation ist keine Aufforderung, beliebige Archivseiten als Personenprofile auszuzeichnen.
Fehlt eine belastbare Zuordnung, bleibt sie intern offen. Ein ehrlich gepflegter Artikel mit nachvollziehbaren Quellen ist besser als eine dekorative Autorenseite mit erfundenem Hintergrund.
Zum verwandten Prüfschritt: Suchfragen passenden Seiten zuordnen.
Wenn das CMS eine Kontaktperson fälschlich als Autor ausgibt, kannst du die klar abgegrenzte Darstellung über Frontend-Optimierung korrigieren lassen.