Bei einer Formularweiterleitung zählt nicht nur das Ziel. Auch die HTTP-Methode und der gesendete Inhalt sind wichtig. 307 und 308 erhalten beim Weiterleiten Methode und Anfragekörper; sie können einen POST also als POST an das Ziel weitergeben.

Vor dem Test den Ablauf beschreiben

Fiktives Beispiel: Ein Formular sendet an /anfrage-alt/. Eine 307-Regel verweist auf /anfrage/. Der zweite Endpunkt erhält dadurch weiterhin den Formularinhalt. Ist das Ziel falsch, werden möglicherweise Daten an der falschen Stelle verarbeitet.

Untersuche solche Abläufe in einer isolierten Testumgebung mit erfundenen Angaben. Wiederhole keine echten Kundenanfragen, nur um die Weiterleitung zu beobachten.

StatusBedeutung für den Ablauf
307Vorübergehendes Ziel, Methode und Anfragekörper bleiben erhalten
308Dauerhaftes Ziel, Methode und Anfragekörper bleiben erhalten
303Andere Ressource anschließend per GET abrufen, etwa eine Bestätigung nach POST

Nach der Speicherung kann eine andere Navigation passen

Soll ein erfolgreicher POST anschließend eine lesbare Bestätigungsseite öffnen, ist ein 303-Redirect mit folgendem GET ein verbreitetes Muster. Er darf erst einen tatsächlich erreichten Verarbeitungsstand zeigen. Eine Weiterleitung allein beweist keine Speicherung.

Prüfe in der Netzwerkansicht die Methode jedes Schritts und kontrolliere die isolierten Testdaten. Halte fest, welcher Endpunkt verarbeitet und welcher nur bestätigt. Zusätzlich muss der Server Wiederholungen korrekt behandeln; ein anderer Redirect-Status verhindert doppelte Anfragen nicht automatisch.

Zum verwandten Prüfschritt: Ein Redirect-Mapping priorisieren.

Für einen klar definierten serverseitigen Verarbeitungsablauf kommt Backend-Funktion entwickeln infrage; Voraussetzungen und Umfang stimmen wir vorab ab.

Quellen