Eine 302-Weiterleitung beschreibt einen vorübergehenden Wechsel. Wenn die alte Seite dauerhaft umgezogen ist, passt dieses Signal möglicherweise nicht mehr zur Absicht. Ändere den Status trotzdem nicht allein wegen seines Zahlenwerts.

Warum wurde die Regel angelegt?

Fiktives Beispiel: Während einer Wartung zeigte /beratung/ vorübergehend auf eine Ersatzseite. Nach dem Relaunch bleibt dieselbe Regel bestehen, obwohl die neue Beratungsseite nun dauerhaft unter /kontakt/beratung/ liegt.

Prüfe die Dokumentation und das tatsächliche Ziel. Ist der Umzug endgültig? Liefert die Zieladresse den passenden Inhalt? Wird die alte URL noch für einen anderen Ablauf benötigt?

Bei einem dauerhaften Seitenumzug kommen 301 oder 308 in Betracht. Welcher Status passt, hängt auch von der Anfrageart ab. Ein Formularendpunkt braucht eine eigene Prüfung; er ist nicht mit einem normalen Seitenaufruf gleichzusetzen.

Die ganze Verbindung prüfen

Rufe die alte Adresse direkt auf und notiere Status, Ziel und mögliche weitere Schritte. Prüfe danach die neue URL ohne Umweg. Interne Links und Sitemap sollten zur dauerhaft gewählten Adresse passen.

Eine korrekte permanente Weiterleitung verspricht weder eine sofortige Übernahme durch Google noch bestimmte Platzierungen. Halte den Änderungszeitpunkt fest und beobachte später die betroffenen Adressen in der Search Console. Die Entscheidung „dauerhaft“ sollte aus dem geplanten Betrieb kommen, nicht aus einem pauschalen SEO-Rezept.

Zum verwandten Prüfschritt: Ein Redirect-Mapping priorisieren.

Wenn alte Umzugsregeln ohne dokumentierten Zusammenhang bestehen, kann der Technik- und Stack-Check ihre technische Einordnung unterstützen.

Quellen