Bei einem Domainnamen spielt Großschreibung keine Rolle, bei einem Pfad kann sie entscheidend sein. /Service/ und /service/ können unterschiedliche Antworten liefern. Prüfe das, bevor du die gesamte Website automatisch in Kleinbuchstaben umwandelst.

Welche Adresse soll bleiben?

Fiktives Beispiel: Alte Menüpunkte verlinken /Beratung/, das CMS erzeugt inzwischen /beratung/. Beide zeigen denselben Inhalt. Entscheide anhand der gepflegten Seitenstruktur, welche Schreibweise dauerhaft gelten soll.

Rufe beide Varianten direkt auf und notiere Status, Ziel einer Weiterleitung und Canonical. Prüfe auch, welche Variante Sitemap und interne Links verwenden. Eine einheitliche Ausgabe verhindert, dass neue Links ständig wieder zur abweichenden Adresse führen.

Wenn die Varianten tatsächlich verschiedene Inhalte liefern, muss zuerst deren Zuständigkeit geklärt werden. Eine globale Kleinschreibung würde sonst Seiten zusammenlegen, die getrennt bleiben sollen.

Dateien und Parameter mitprüfen

Ein Bildname wie TeamFoto.webp kann auf einem anderen Server nur in genau dieser Schreibweise funktionieren. Auch Kennungen oder Token in Parametern können zwischen Groß- und Kleinschreibung unterscheiden. Beschränke eine Normalisierungsregel auf die dafür vorgesehenen Seitenpfade.

Prüfe die Änderung an einer alten Adresse, der gewählten Zieladresse und einer vorhandenen Datei. Das Ziel sollte direkt erreichbar bleiben. Für neue Seiten gehört die Schreibweise in die Slug-Regeln des CMS, damit das Problem nicht bei jedem Beitrag erneut entsteht.

Zum verwandten Prüfschritt: Das Weiterleitungsziel eines Canonicals prüfen.

Eine festgelegte Pfadkonvention lässt sich im Rahmen einer abgegrenzten Frontend-Optimierung in der vorhandenen Ausgabe umsetzen.

Quellen