
Kaufhürden-Check
Wir prüfen eine Produktseite und den Warenkorb. Du erfährst, wo Informationen fehlen und welche Änderungen du zuerst testen solltest.
Umsatzsteuerbefreit gemäß § 19 UStG

Besucher kommen in deinen Shop, doch bei der Auswahl oder im Warenkorb bleiben Fragen offen. Wir untersuchen den Kaufweg und machen daraus konkrete Aufgaben für Design und Entwicklung.
Leistungen im Shop ansehen Ein Arbeitsbeispiel ansehenGehe einen Kauf vollständig durch: Produkt finden, Variante wählen, in den Warenkorb legen. Fehlt die Lieferzeit? Springt die Auswahl zurück? Reagiert die Seite erst nach mehreren Sekunden? Solche Beobachtungen grenzen die Aufgabe ein. Vorhandene Nutzungsdaten zeigen zusätzlich, wie oft und an welchen Stellen Besucher aussteigen.
Größen, Materialien, Lieferumfang oder passende Varianten müssen dort verständlich werden, wo sich jemand entscheidet. Eine Information im FAQ hilft wenig, wenn sie direkt am Produkt gebraucht wird.
Wir schauen auch auf Auswahlfelder, Rückmeldungen und den Weg zurück zum Produkt. Die Prüfung umfasst den vereinbarten Ablauf auf schmalen und großen Bildschirmen.
Ein fiktiver Shop verkauft Fahrradtaschen. Auf der Produktseite stehen Volumen und Farbe. Welcher Gepäckträger passt, wird erst in einer Anleitung erklärt.
Eine bebilderte Hilfe neben der Variantenauswahl zeigt Befestigung, Maße und benötigte Adapter. Der Lieferumfang steht direkt darunter.
Eine Testperson soll mit den Maßen ihres Gepäckträgers die passende Variante wählen. Anschließend lässt sich getrennt untersuchen, ob sich der Kaufweg auch in den Bestelldaten verändert.

Beim Kauf müssen mehrere Entscheidungen zusammenpassen. Ein Besucher findet vielleicht die richtige Jacke, versteht aber die Größen nicht. Ein anderer weiß genau, was er möchte, entdeckt die Lieferzeit jedoch erst im Warenkorb. Beide verlassen den Shop an unterschiedlichen Stellen. Eine gemeinsame Kennzahl erklärt diese Gründe noch nicht. Deshalb betrachten wir den Weg zu einer konkreten Bestellung und halten fest, welche Information oder Funktion an welcher Stelle fehlt.
„Die Produktseite ist unübersichtlich“ reicht als Entwicklungsauftrag nicht. Brauchbarer ist: „Nach dem Zurückgehen steht wieder Größe S im Warenkorb, obwohl M gewählt wurde.“ Der Bericht zeigt die Fundstelle und beschreibt das erwartete Verhalten. Dein Team kann damit eine Korrektur planen und anschließend denselben Kaufweg erneut durchgehen.
Shop-DiagnoseDu hast eine Produktseite und einen Warenkorb, aber noch keine belastbaren Nutzungsdaten. Der Kaufhürden-Check liefert kommentierte Befunde zur sichtbaren Bedienung.

Wir prüfen eine Produktseite und den Warenkorb. Du erfährst, wo Informationen fehlen und welche Änderungen du zuerst testen solltest.
Es gibt mehrere Auffälligkeiten und eine vorhandene Messung. Bei der Shop-Diagnose grenzen wir zusammenhängende Ursachen und die Reihenfolge der nächsten Schritte ein.

Wir untersuchen einen Kaufweg und die dazu vorhandenen Analysedaten. Der Bericht zeigt Befunde, offene Fragen und nächste Tests.

Nicht jeder Befund braucht sofort ein neues Theme. Ein fehlender Hinweis zum Lieferumfang lässt sich oft anders bearbeiten als eine fehlerhafte Variantenwahl. Wir trennen Inhalt, Gestaltung und technische Funktion. Für die Reihenfolge zählen die betroffene Aufgabe, die Schwere des Hindernisses und die Abhängigkeiten bei der Umsetzung. Ein Problem im Warenkorb kann dringender sein als eine aufgeräumtere Startseite.
Vor einem größeren Umbau lohnt sich außerdem der Blick auf die Wirtschaftlichkeit: Was kostet die Umsetzung, wann kann sie wirken und welcher Deckungsbeitrag würde bei zusätzlichen Bestellungen entstehen? Der Potenzialrechner hilft dir, eigene Annahmen zu vergleichen. Ein schönes Layout oder mehr Besuche liefern diese Rechnung nicht automatisch. Die Prüfung schafft zunächst eine Grundlage für die Entscheidung, welche Änderung du beauftragst.
Zum RatgeberWir grenzen eine Produktseite und eine konkrete Aufgabe ein. Im Bericht siehst du die beobachteten Hindernisse auf kommentierten Ausschnitten – einschließlich der Stellen, deren Ursache noch offen ist.
Aus dem Befund werden Aufgaben mit einem prüfbaren Ergebnis. Wir besprechen die Reihenfolge und klären Rückfragen. Dein Team, dein Shop-Partner oder wir können die gesondert vereinbarte Umsetzung übernehmen.
Schicke den Link zu einem Produkt und beschreibe, für wen es gedacht ist. Ergänze eine Rückfrage aus dem Support oder einen häufigen Rücksendegrund. Bei Größen, Sets und Zubehör ist hilfreich, was zusammenpasst und was getrennt bestellt werden muss. Anonymisierte Beispiele reichen aus.
Nenne Shopsystem, Theme und wichtige Erweiterungen. Falls bereits ein Relaunch oder eine Agenturleistung beauftragt ist, hilft diese Information dabei, Änderungen sinnvoll einzuordnen und doppelte Arbeit zu vermeiden.
Viele Aufgaben lassen sich im bestehenden Shop bearbeiten. Wir beschreiben zuerst, was geändert werden soll. Ein Theme-Wechsel oder Neubau braucht eine eigene Begründung und einen gesonderten Umfang.
Ein Check liefert Befunde und Empfehlungen. Du kannst damit deinen bisherigen Shop-Partner beauftragen. Wenn wir gestalten oder entwickeln sollen, wählst du eine passende Umsetzungsleistung im Shop.
Lege vor der Änderung fest, welche Aufgabe leichter werden soll und woran du das erkennst. Nutzungstests prüfen den Ablauf. Für Aussagen zur Bestellrate brauchst du zusätzlich eine geeignete Messung und einen aussagekräftigen Vergleich.
Eine erreichbare Produktseite und ein Warenkorb reichen für den Kaufhürden-Check. Du brauchst dafür weder ein fertiges Briefing noch eingerichtetes Analytics. Sollen vorhandene Zahlen in die Diagnose einfließen, schau dir stattdessen die Shop-Diagnose an.
Besucht noch niemand deinen Shop, ist zusätzlich die Nachfrage zu klären: Wer sucht diese Produkte, mit welchen Begriffen und über welche Kanäle? Bedienung und Reichweite sind unterschiedliche Aufgaben. Ein gut erklärtes Produkt muss seine Käufer auch erreichen.
