Ein CDN-Wechsel betrifft mehr als das sichtbare Hauptbild. Alte Bildadressen können in Artikeln, Feeds, CSS und responsive Variantenlisten stehen. Ein neues Bild auf der Produktseite beweist noch keinen vollständigen Umzug.

Eine Bildfamilie vollständig erfassen

Fiktives Beispiel: Das große Produktbild kommt vom neuen CDN. Auf kleinen Displays lädt der Browser aus srcset weiterhin eine alte, inzwischen entfernte Adresse. Der Fehler erscheint deshalb nur bei manchen Bildschirmbreiten.

Notiere für eine Bildfamilie Originaldatei und erzeugte Größen. Prüfe in der Netzwerkansicht, welche URL der Browser tatsächlich abruft. Beziehe Hintergrundbilder und öffentliche Feed-Einträge ein, wenn sie im Projekt verwendet werden.

Ordne alte öffentliche Adressen ihren neuen Entsprechungen zu. Ein Motiv darf nicht zufällig auf ein anderes Bild zeigen, nur weil ein Dateiname wiederverwendet wurde.

CDN-Parameter für Breite, Format oder Qualität können beim neuen Anbieter anders funktionieren. Kopiere sie nicht ungeprüft in die neuen URLs. Kontrolliere Ergebnisformat, Abmessungen und sichtbares Motiv.

Aktualisiere die Quellen im Projekt und prüfe sinnvolle Weiterleitungen alter Adressen, soweit du sie kontrollierst. Google beschreibt die Bedeutung stabil erreichbarer Bild-URLs; eine sofortige erneute Aufnahme in die Bildersuche lässt sich daraus nicht versprechen.

Ein kleiner dokumentierter Bildbestand mit Mobil- und Desktopabrufen ist für die Übergabe wertvoller als die pauschale Aussage, das neue CDN sei aktiv.

Zum verwandten Prüfschritt: Ein Redirect-Mapping priorisieren.

Für bekannte Anpassungen an Bildquellen und responsive Ausgabe kannst du eine Frontend-Optimierung anfragen.

Quellen