Ein englischer Artikel zieht um und landet danach auf der deutschen Fassung. Die Weiterleitung funktioniert technisch, beantwortet aber nicht dieselbe Sprachwahl.

Jede Sprache einzeln zuordnen

Fiktives Beispiel: /en/blog/delivery/ verweist nach dem Relaunch auf /wissen/versand/, obwohl /en/insights/delivery/ existiert. Die Umzugsliste hat nur ein deutsches Ziel pro Thema gespeichert.

Vergleiche alte und neue Adresse je Sprache. Öffne sie ohne vorhandene Sitzung und mit unveränderter Spracheinstellung. Prüfe, ob die Weiterleitung selbst auf die falsche Sprache zeigt oder ob erst die Zielseite abhängig von Browser oder Standort erneut wechselt.

Automatische Sprachumleitungen können verhindern, dass Menschen und Suchmaschinen alle Fassungen erreichen. Ein sichtbarer Sprachwechsel lässt die Entscheidung beim Besucher.

Erfinde keine entsprechende Zielseite in der Zuordnung. Halte fest, dass die bisherige Fassung nicht übernommen wurde, und entscheide bewusst über Erhalt, eine fachlich passende Alternative oder Entfernung.

Nach der Korrektur prüfst du die endgültige Sprache, das Canonical und die Sprachverweise. Unterschiedliche Sprachfassungen sollten nicht beiläufig durch eine globale Weiterleitungsregel zusammenfallen. Der Test ist abgeschlossen, wenn die ursprünglich gewählte Fassung am vorgesehenen Ziel erreichbar bleibt, auch bei einem direkten Aufruf aus einer neuen Sitzung.

Zum verwandten Prüfschritt: Ein Redirect-Mapping priorisieren.

Eine gefundene fehlerhafte Sprachzuordnung im Frontend kannst du als begrenzte Frontend-Optimierung anfragen.

Quellen